Spätwache und Probleme

Der Hauptmann hatte gerade seine Spätwachen herum bekommen und deshalb nicht viel vom Stadtleben mitbekommen. Allerdings freute er sich auf das Training, dass immer Mitte in der Hand stattfindet. Er hoffte auf etwas Entspannung, aber nun ja, das kommt wenn man seine Planung ohne die anderen macht.

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Als erstes erfuhr er das es wohl Streit gab, zwischen einem Krieger und einer Ärztin der Stadt. Die Ärztin hat wohl daraufhin die Stadt verlassen. Extrem lästig, da man sie gerade erst gefunden hatte und irgendwie hatte er den Eindruck, dass das System hat. Ein Umstand der dem Hauptmann nicht gerade gefällt, weil irgendwie seine Kaste daran beteiligt ist.

So ging es dann weiter. Als nächstes kam ein Schreiben aus einer Oase zur Sprache. Wieder war ein Krieger in die Sache verwickelt. Das Training wurde da irgendwie zur Nebensache und durch die Ablenkungen konnte der Hauptmann sich nicht sonderlich gut konzentrieren. Das Ergebnis ist das Sita wieder ein paar mehr Grasflecken zu entfernen hatte als sonst.

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Als Krönung des Tages stand dann noch ein Gespräch mit Nila und Georg wegen der Vorfälle an. Es wurde eine gemeinsame Linie beschlossen und der Hauptmann wird abwarten bis der nächste Schritt gemacht wird.

Auf Grund der ganzen Probleme kam der Hauptmann nicht mal dazu das er einen Paga trinken konnte vor dem Schlafengehen. Da aber am nächsten Tag die Gefährtenfeier von Val und Dinara sein sollte, hoffte der Hauptmann auf viel Essen und Trinken.

Nun am nächsten Tag fand sich der Hauptmann in seiner ungeflickten und besten Tunika im Ratssaal ein. Es folgte eine Rede wie zu solchen Anlässen üblich und dann Glückwünsche an das Paar. Wobei der Hauptmann immer noch grübelt, was Val als Unterschrift gemacht hat.

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Auf dem Weg zum Gasthaus wurde der Zug der Menschen von einer Tanzdarbietung aufgehalten. Der Hauptmann war etwas grummelig, weil die Zeit verrann und er musste bald zur Nachtwache. Allerdings hatte er noch nichts von dem tollen versprochenen Buffet gesehen.

Endlich im Gasthaus angekommen stellte sich heraus, dass das Tarsk verbrannt ist. Die Laune des Hauptmanns sank eindeutig in den Minus-Bereich. Nichts zu Essen und wegen der Nachtwache auch keinen Paga zu trinken, verpasste er dann noch sogar die zweite Tanzdarbietung.

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Die Gefährtenfeier von Skal und Lana

Heute war der Tag an dem Skal und Lana ihren Gefährtenvertrag unterschreiben wollten. Der Hauptmann hatte die Nacht davor nicht sonderlich gut geschlafen. Zeus und Apollo im Haus zu haben war doch etwas ungewohnt. Trotzdem hatte er sich Mühe gegeben und eine Rede vorbereitet.

Die Unterschrift samt Hauptmannsrede

Die Unterschrift samt Hauptmannsrede

Aber es war noch zu früh für die Feier als der Hauptmann fast fluchtartig das Haus verließ, um sich noch etwas auf dem Marktplatz herumzutreiben, bevor das ganze los geht.

Dort trafen nach und nach auch weitere Gäste und Bewohner der Stadt ein. Nach einer Weile erschien auch Skal und der Hauptmann konnte endlich fragen wo die Zeremonie stattfinden sollte. Am Ort des zukünftigen Geschehens eingetroffen, stellte der Hauptmann gleich eine ganze Mängelliste zusammen. 1. Kein Tisch, 2. Kein Vertrag, 3. Kein Tintenfass und Feder und zu guter Letzt kein Ka La Na. Also schickte der Hauptmann Skal los, die erkannten Mängel zu beheben.

Nachdem dann alles bereit war und die Gefährtin mit nur geringfügiger Verspätung erschienen ist, konnte es los gehen. Der Hautmann hielt eine fantastische Rede über goreanische Sitten und Gefährtenschaft an sich. Skal und Lana unterschrieben erwartungsgemäß den Vertrag und anschließend wurde sehr ordentlich gratuliert.

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Ein Ständchen von Sam für die Gefährten

Der einzige dem die Feier wohl nicht so gefallen hat war Georg. Der erste Händler war sehr grummelig über die Schwächung seiner Kaste, weil Lana vorhat, in die rote Kaste ihres Gefährten zu wechseln. Mal schauen ob sich die Stimmung von Georg in den nächsten Tagen noch bessert, sollte es Cieva wider Erwarten doch gelingen, in die jortsche Händlerkaste aufgenommen zu werden.

Da der Hauptmann ja die 1 Silbertorte zur Hälfte gespendet hat, beschloss er sich jedes Bit übers Essen zurück zu holen. Ein Vorhaben, das leider nicht ganz gelang, weil nach drei Tellern Hauptspeise inclusive Hackfleischtorte und einem Teller Nachspeise, musste der Hauptmann passen. Pappsatt und rechtschaffend müde wankte er irgendwann mit Katy ins Haus.

Ereignisreiche Tage

Die letzten Tage waren ziemlich ereignisreich so dass der Hauptmann nicht wirklich weiß wo er anfangen soll. Zuerst waren da diese komischen Leute. Man konnte schwer erkennen, ob Attentäter, Torvaldsländer oder einfach nur gesetzloses Gesindel. Auf jeden Fall hatten sie kein Benehmen. Weder in einer fremden Stadt noch gegenüber Freien Frauen aus ihrem was auch immer.

Es gab wohl Streit wegen der Reiseangewohnheiten der Frau. Angeblich war sie allein unterwegs aber dann doch irgendwie nicht. Da die Frau aber bestätigt hat, dass sie zu den ungehobelten Fremden irgendwie gehört, hat sich Jorts Fähre nicht eingemischt. Regel Nummer 1: Mach nie die Probleme anderer zu deinen, wenn es nicht sein muss.

Dann tauchte noch ein Krieger aus dem Wasserkurort Venna auf. Er suchte Arbeit, was ja grundsätzlich gut ist, denn je mehr Krieger, desto mächtiger ist eine Stadt. Nach einigen Entgleisungen zu Beginn des Gespräches und einem kurzen Probekampf, entschloss man sich dem Krieger eine Chance zu geben. Auch wenn es so scheint, dass er ein kleines Problem mit Paga hat. Das ist aber Jeans Problem weil sie für die Tauglichkeitsuntersuchung zuständig ist.

Allerdings stellte der Krieger seine eingeschränkte Tauglichkeit am nächsten Tag durch Taten hintenan, weil er eine Kohldiebin festnahm und ihr eine Geldstrafe abgeknöpft hat. Beim anschließenden kleinen Training zeigten sich aber doch ernsthafte Pagaprobleme bei dem Krieger aus dem Wasserkurort. So das wohl eine Entziehungskur dringend nötig ist.

Nach ein paar anderen Geschäften wollte der Hauptmann den Tag ruhig ausklingen lassen. Aber die größte Überraschung kam noch. Der Hauptmann hatte Skal versprochen für seine Gefährtenfeier eine halbe Torte zu bezahlen als Geschenk. Doch als Gwenda, mit ihren Hugo an der Seite dem Hauptmann sagte, dass die kleine Torte 10 Silber kosten soll war der Hauptmann dem Tode näher als dem Leben. 1 Gold für eine Torte was man dafür alles hätte kaufen können. Zum Glück stellte sich heraus, dass es einen Umrechnungsfehler gab und die Torte nur 1 Silber kosten sollte. Immer noch verdammt viel aber bezahlbar.

Gestern stand dann der Hauptmann auf dem Marktplatz und unterhielt sich mit einigen Leuten: Der zukünftigen Zeugmeisterin und seinem guten Freund Rock. Die Händlerin Cieva versuchte ihm Tarnausrüstung im Werte von 12 Gold zu verkaufen. Großzügig wie sie war bot sie sogar an einen Schuldschein zu nehmen. Allerdings hört der Hauptmann das Wort Schulden ungern im Zusammenhang mit machen. Ihm ist viel lieber wenn man Schulden bei ihm hat.

Während man so beim Reden war setzten wohl bei seiner Gefährtin die Wehen ein. Der Hauptmann hat das erst so nicht mit bekommen war er doch von den Verhandlungen abgelenkt. Nachdem Akira mit Lita im Ärztehaus verschwunden ist, stürzte der Hauptmann sich erstmal in Kosten und beauftragte die Händlerin eine Zwillingsgrundausstattung zu erwerben. Irgendwie hatte das bisher noch nicht so recht geklappt. Irgendwie kam es da zu Problemen aber das ja nun nicht mehr so wichtig. Nun begann der zermürbende Teil: Das Warten. Im Gegensatz zum letzten Mal hat sich der Hauptmann nicht gnadenlos besoffen. Lag auch daran, dass irgendwie niemand da war, der ihm Paga bringen konnte. Nur Kyra hat ihn mit einem grossen Becher versorgt.

Nachdem der Hauptmann die Stiefel fast durch gelaufen hatte, kam dann doch irgendwann die erlösende Nachricht! Zeus und Apollo haben das Licht der Welt erblickt und allen geht es gut. Selbst die Nerven des Hauptmanns haben das ganze überstanden. Nach ein wenig Erholen im Ärztehaus, Jean wurde vom Hauptmann mit Dankeshymnen ein wenig überhäuft, auch wenn sie ihre Rolle etwas herunter spielte, ging es dann zurück ins Haus. Die Zeiten des ruhigen Schlafens sind dann wohl auch erstmal vorbei.

Gespräche

Nun die Spätwache war vorbei und der Hauptmann nutzte die Gelegenheit sich in der Stadt umzuschauen. Der Hauptmann hatte fast den ganzen Tag versucht, Kinderwiegen zu schnitzen und hatte dementsprechend die Nase voll davon.

Nach ein paar einführenden Gesprächen auf dem Marktplatz, wollte Bal ein Gespräch unter 4 Augen. Es ging um mehrere Dinge. Der Hauptmann verstand sehr gut, was Bal wollte, und ich denke es kam zu einer Guten Lösung, insbesondere mit dem Ausblick auf weitere Pläne. Wollen wir mal schauen was dabei heraus kommt.

Bevor der Hauptmann aber in die Stadt zurück gehen konnte, wurde er von Lana angesprochen die sich wegen ihrer Prüfung zur Aufnahme in die Rote Kaste Sorgen machte. Nun irgendwie hatte der Hauptmann gerade Zeit, also unterzog er die Händlerin der Prüfung. Hart aber gerecht könnte man die Prüfung nennen. Die Händlerin bestand, wenn auch nur knapp, aber das interessiert hinterher niemanden.

Allerdings kam es danach zu ein paar kleinen Umplanungen. Seit einiger Zeit ist noch eine Frau aus der Roten Kaste in der Stadt. Sie kommt angeblich aus Ar. Also bot der Hauptmann in Absprache mit seinem Stellvertreter, den beiden rotkastigen Frauen Lana und Kyra gemeinsam den Posten der Zeugmeisterin an.

Sie sollten den Posten bekommen, sobald sie bereit sind. Bei der einen Lady fehlte noch der Heimsteinschwur und bei der anderen die Gefährtenschaft, um überhaupt in die rote Kaste wechseln zu dürfen. Aber so haben sie genug Zeit sich auf den Posten vorzubereiten.

Den Abend ließ der Hauptmann mit einem kleinen Training ausklingen. So ging der Tag vorbei ohne einen Paga, was dem Hauptmann aber erst aufgefallen ist, als er müde in sein Bett gefallen ist.

 

Händler im Ärztehaus und mehr

Es war mal wieder Trainingstag und der Hauptmann hatte aber ein schwieriges Gespräch vor dem Training. Ein Fremder Kartograph war in der Stadt und nur schwer zu verstehen von Dialekt her. Auf jeden Fall wollte der unbedingt Karten anfertigen. Etwas das die Stadtgesetze eindeutig verbieten, also machte der Hauptmann ihm klar, dass von Jorts Fähre keine Karten erstellt werden. Zumindest ohne Auftrag aber den hatte ja schon jemand anderes erledigt.

Snapshot_559Beim Training bekam der Hauptmann nicht mehr Grasflecken als sonst, also war es ein gutes Training. Besonders gut war, dass Rock die Getränke für den Tag bezahlt. Also waren die Geschäfte doch nicht so schlecht gelaufen wie er immer behauptet. Als man beim Trinken war fiel dem Hauptmann auf, dass erstaunlich wenig Gäste im Gasthaus waren, nämlich niemand ausser den Rarii.

Da das kein Grund war nicht zu trinken, tranken die Rarii erstmal bis der Schreiber Pagar aus Kasra zu ihnen kam. Der Hauptmann hatte schon Befürchtungen, dass er schon wieder Geld will wegen der Sklavin, die der Rarius erst vor kurzem erworben hat. Zum Glück für den Geldbeutel des Kriegers kam der Schreiber nur mit einer Einladung. Es wurde eine Delegation nach Kasra eingeladen. Es geht wohl um Beziehungen und so was. Nun da nur 2/3 des Rates der Stadt am Tisch saß, hat der Hauptmann nicht zugesagt. Das letzte Ratsmitglied Georg muss noch zustimmen, aber es wurde erstmal ein grundsätzlicher Termin fest gelegt.

Dann stellte sich heraus, dass eben jenes Ratsmitglied im Ärztehaus liegt und offensichtlich mit einer Vergiftung kämpft. Wie der Hauptmann später erfahren hat, zog sich der Händler die Vergiftung wohl an einer Haarnadel einer Sklavin zu. Wie man so was einer Sklavin geben kann, muss man nicht verstehen. Der Tag endete damit, dass man versuchte einen Arzt zu finden. Es wird einfach Zeit das die grüne Kaste Jorts Fähre eine Ärztin zuweist. Aber entsprechende Anträge wurden bis jetzt wohl noch nicht bearbeitet.Snapshot_578

Am nächsten Tag ging es eigentlich ganz ruhig los und der Hauptmann trieb sich auf dem Marktplatz herum und unterhielt sich mit dem Sklavenhändler. Jarcath kam dann noch dazu und man sprach über dies und das bis Jarcath eine Bewegung auf dem Platz wahrnahm und sich die Aufmerksamkeit darauf richtete. Man dachte, der Larl wäre zurück gekommen und der Hauptmann ärgerte sich schon wieder, den Speer im Haus gelassen zu haben. Aber das Ding ist zu unhandlich um es die ganze Zeit mit sich herum zu schleppen.

Der Larl entpuppte sich aber als zwei Waldmädchen die wohl vom Hunger in die Stadt getrieben wurden. Die beiden Krieger stellten die Panther und konnten sie festnehmen. Wie sich heraus stellte, hatten sie nicht nur Hunger, sondern auch Kleidung von der Wäscheleine des Kriegers vom Hof geklaut. Nach der Festnahme wurden die beiden Mädchen dann an den Sklavenhändler übergeben und der Hauptmann bekam noch mit, dass sie später an die Kräuterfrau verkauft wurden.

Besuch der verschiedenen Art

Die letzten Tage waren von verschiedenen Besuchern geprägt, wenn man vom Finale des Zar Turniers absieht. Da waren zum einen die beiden Apothekerinnen aus Lara, die eine Niederlassung am Vosk gründen sollen im Auftrag ihres Vaters. Den Namen der Ladys hat er sich nicht gemerkt, aber sie machten einen ordentlichen Eindruck in ihrem Verhalten. Der Hauptmann war sich nicht zu fein die beiden auf die Vorzüge der aufstrebenden Stadt hin zu weisen und die strategisch günstige Lage an mehreren Handelswegen.

Als eine der Apothekerinnen etwas vom Schiff holen wollte, entschloss sich der Rarius sie zu begleiten. So ganz wusste der Hauptmann nicht warum, aber er hielt es für eine gute Idee. Am Hafen angekommen traf man auf den Bosk von Jorts Fähre und eine etwas weniger erfreuliche Gestalt. Ein Pirat, ganz in schwarz fast wie ein Attentäter, forderte die Apothekerin und ihre Truhe als Beute. Natürlich konnten die Krieger nicht zulassen, dass Gäste einfach mitgenommen werden. Das ist eindeutig schlecht für den Ruf und den Handel.

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Allerdings war nach zwei kurzen Kämpfen, die der Hauptmann leicht für sich entscheiden konnte, die Situation bereinigt. Der Pirat war besiegt und vertrieben mit der Drohung ihn beim nächsten mal zu töten wenn er wieder kommt. Die Apothekerin wirkte auch ganz glücklich, dass sie nicht als Kajira endet. Etwas lästig war die Fleischwunde am Bein, die dann doch etwas mehr blutete als man ignorieren konnte. Auf jeden Fall wurde der Hauptmann von 3 sehr besorgten Kajirae verarztet, während seine Gefährtin nervös vor der Tür der Krankenstation wartete.

Akira vertrug das nervös sein offensichtlich nicht so gut, so dass sie noch vor dem Hauptmann ins Haus ging. Der Krieger war auch gerade auf dem Weg ins selbige, als noch ein Besucher auf den Marktplatz kam. Zuerst konnten man nicht wirklich erkennen ob es Freier oder ein entlaufener Sklave war und man merkte insbesondere den Frauen diese Unsicherheit an. Aber es war kein Sklave, sondern nur ein Mann der offensichtlich pleite ist. Aufgrund der späten Ahn quartierte der Hauptmann ihn erst mal im Schlafsaal ein, damit man am nächsten Tag entscheidet was mit ihm passieren soll oder welche Arbeit man ihm anbieten kann.

Der nächste Tag begann aber mit einer Reise nach Belnend. Seine Gefährtin bestand auf einem Besuch bei der Ärztin. Nicht für den Hauptmann sondern für sich. Gut, Nyn wollte auch noch ihren Aushang verteilen also nahm man sie auch mit. Akira hatte Glück: Blue die Ärztin aus Belnend hatte sogar Zeit für eine Untersuchung. Das Ergebnis hat der Hauptmann aber noch nicht erfahren weil irgendwie hatte er noch keine Gelegenheit mit Akira in Ruhe allein zu reden.

Nach der Rückkehr nach Jorts Fähre stand das große Finale des Zarturniers an. Es waren zwei spannende Spiele und am Ende gewann die Schreiberin Talia den Gesamtsieg. Zweite wurde Lady Star und auf Rang 3 kam Lady Leslie. Zum Glück musste der Hauptmann keine Rede halten. Nicht dass er es nicht gekonnt hätte, aber Reden halten macht den Krieger immer etwas nervös. Nach dem Finale wollte der Hauptmann sich einen Paga im Sitzen gönnen. Der Hauptmann hatte nämlich eine Ärztin auf dem Weg getroffen und wollte sich etwas unterhalten mit ihr. Vor allem sollte sie der ebenfalls anwesenden Sängerin Nyn ins Gewissen reden.

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Leider wurde aus dem Sitzpaga ein Stehpaga mit Georg der Neuigkeiten hatte. Die Nachrichten gefielen Kintradim eigentlich ganz und gar nicht, da er irgendwie den Eindruck hatte schon wieder in etwas hineingezogen zu werden. Ändern lässt sich das Ganze vorläufig nicht, also wurde entschieden mit dem dritten Ratsmitglied zu sprechen. Dann kam der Hauptmann doch noch zu seinem Sitzpaga und der mittellose Fremde von gestern tauchte auch noch auf. Georg stellte ihn dann für einen Hungerlohn als Holzfäller an. Die Stadt stellte dann die Axt aus vorhandenen Beständen, aber irgendwie hatte der Krieger etwas Zweifel, was den nun Holzfäller und den Umgang mit seinem neuen Arbeitswerkzeug anging. Immerhin schnitt er sich fast die Finger ab als er die Schärfe der Axt prüfte.

Da der Holzfäller sich von dem Lohn keinen Platz im Schlafsaal mehr leisten konnte, beschloss er auf der Bank zu pennen. Nicht das es bequem da ist aber der Hauptmann kriegt nicht die Rückenschmerzen. Der Krieger entspannte sich lieber mit Katy für den Rest des Abends, da sich das Gasthaus bereits geleert hatte.

Gestern nun begann der Tag eigentlich recht ruhig. Ein Gespräch mit der Sängerin über Sklaven am Nachmittag. Der Hauptmann hat insgeheim die Ahnung, dass Nyn eine Sklavin etwas verwöhnt, aber das ist etwas das ihn nichts angeht. Auf Grund der Nachrichten über Unruhen in Turmus, beschloss man, Nila nach Turmus zu schicken die Heimsteinangehörigen in Sicherheit zu bringen. Jarcath folgte dieser Aufforderung allerdings tat es die Schreiberin Talia nicht, woraufhin Nila ihr mitteilte, dass sie nicht länger Teil des Heimsteins von Jorts Fähre ist.

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Jarcath wusste auch zu berichten, dass Cos wohl einen Kanal durch das Delta plant. Eine Abgesandte aus Cos war wohl in Turmus und hat entsprechend verhandelt. Allerdings nicht sonderlich geschickt wie es scheint. Denn sie wurde wohl mit Schimpf und Schande vertrieben. Dem Hauptmann gefällt die Idee eines Kanals durch das Delta auch nicht. Würde es den Thassapiraten doch möglich machen den Vosk hinaus zu fahren. Als ob die Voskpiraten nicht schon genug sind. Der Rarius denkt auch nicht, dass so ein Projekt jemals fertig wird. Die Rencer und alle Städte die mit dem Umladen der Fracht vom See auf den Landweg verdienen werden gegen das Projekt sein. Von daher ist zu vermuten, dass der Kanal niemals zu Ende gebaut wird und Cos viel Gold kosten wird.

Danach kam es beinahe noch zu einem Streit zwischen Jarcath und dem Schwarzen, der mal wieder in der Stadt war. Also so oft wie der in der Stadt sich herumtreibt macht sich der Hauptmann fast Sorgen. Aber es wäre schon gut zu wissen, welchen Auftrag der Händler dem Attentäter gegeben hat. Der Händler war an dem Tag eh etwas komisch er hat dem Hauptmann ein Sklavenjoch geschenkt. So wie der Hauptmann Händler kennt, kommt da sicher irgendwann eine Gegenforderung.

Mehr Schwarz als schön

Der Hauptmann trieb sich ein wenig auf dem Marktplatz und den Straßen herum und war kräftig damit beschäftigt alles zu bewachen. Als erstes lief dem Hauptmann die Sklavin vom Sattler Val über den Weg die wohl baden und Wäsche waschen wollte. Leider ist Elena wohl etwas zerstreut und hatte die Wäsche vergessen. Nachdem die Wäsche aufgetrieben war ging sie runter zum Nebenarm des Vosk und der Hauptmann beschloss es würde dem Sattler nicht gefallen, wenn Elena verschwindet, also beschloss er ein Auge auf sie zuhaben insbesondere wenn sie badet.

Nun während er der Sklavin beim arbeiten zusah ärgerte sich der Hauptmann kurz, dass er nicht doch höher geboten hat, allerdings gönnt er Val durchaus sein Kaufglück. Als der Hauptmann genug gesehen hatte stampfte er zurück in die Stadt und traf da auf eine Fremde Frau. Sie erklärte das sie aus dem Norden stammt, was wohl auch der Grund war warum sie den Schleier auf der Fähre gelassen hatte, und sich hier in der Stadt umsehen wollte. Nun das war nichts was gegen die Gesetze verstößt, also hatte der Rarius nichts dagegen.

Das nachfolgende Gespräch verlief aber etwas merkwürdig. Die Frau erzählte was von Bären und Eseln. Tiere die der Hauptmann so nicht als im Norden ansässig kennt. Seine Gefährtin Akira war inzwischen dazu gekommen und beteiligte sich an der Unterhaltung. Irgendwann fragte der Hauptmann die Frau aus dem Norden ob sie aus einem Land kommt das Erde genannt wird. Nicht dass er mit einem Ja gerechnet hat aber die Fremde Frau bejahte die Frage sehr freimütig. Was bei den Anwesenden zu etwas Erstaunen und hervortretenden Augen führte.

Es kam dann eins zum anderen und die Frau verstand nicht wirklich das Problem mit der Erde und der Hauptmann hatte sie am Wickel und wollte sie gerade in den Kennel stecken als im Münzbeutel wohl Freilassungspapiere für eine Sklavin namens Mörtel auftauchten. Ein komischer Name aber das sollte nicht der letzte bleiben. Auf jeden Fall war die Aufregung für die Frau etwas zu viel und sie musste sich erschöpft zurück ziehen. In der Zwischenzeit war eine weitere Frau und Rock der Krieger eingetroffen.

Die Frau stellte sich als Tochter eines Händlers mit dem Namen Mietz vor. Ein entsprechend merkwürdiger Name aber als Erklärung nannte sie, dass ihr Vater eine Sklavin von der Erde hatte und sich für alles von der Erde interessiert. Wie es scheint hatte er nicht sonderlichen Geschmack in der Namenswahl für seine Tochter, aber gut das geht den Hauptmann ja nichts an. Nach und nach trafen weitere Bewohner der Stadt ein und ein paar gingen. Das Gespräch verlagerte sich auch in Richtung des Attentäters der in der Stadt ist und seine möglichen Ziele. Leider konnte nicht schlüssig heraus gefunden wer das Ziel ist, aber vor dem Haus von Georg beschloss Sil Wache zu halten und der Hauptmann selber hielt Wache vor dem Haus von der Sklavenhändlerin Pinion.

Das Thema Schwarze Kaste wurde noch akuter als zwei Schreiber auftauchten. An sich ist an einem Schreiber nichts ungewöhnliches, aber diese beiden wurden von einem sonderlich gekleideten Attentäter begleitet. Die beiden Schreiber, also eigentlich ein Schreiber und eine Schreiberin, suchten den Vormund der Schreiberin. Angeblich soll sich der in Jorts Fähre aufhalten. Gesucht wurde ein Tinus aus Lair, wo immer dieses Lair liegt, aber so jemanden gab es nicht in der Stadt. Da waren alle sich recht einig. Auch wenn Nyn diese Unterhaltung etwas mitzunehmen schien. Der Hauptmann bekam davon nicht viel mit. war er doch beschäftigt damit den Schwarzen im Auge zu behalten. Der Schwarze brachte den Hauptmann auch fast so weit ihn anzugreifen, gut verbal tat das der Hauptmann, aber der hatte nicht Lust sich von einem Mörder was befehlen zu lassen.

Zum Glück für den Fußboden der sonst mit Blut getränkt worden wäre, reisten die Schreiber mit ihrem Anhang ab. Der Versuch der Provokation mit den 3 Silbermünzen für 2 Wasser wurde vom Hauptmann gekonnt ignoriert. Nicht das der Rarius das gut kann, aber hin und wieder geht das. Val wollte dann sichergehen, dass die Fremden die Stadt wirklich verlassen, aber der Krieger übernahm natürlich diese Aufgabe. Während er so aufpasste, dass alles gut wird, kam Nyn den Weg zur Fähre runter geschossen. Sie wirkte deutlich durcheinander, so dass der Hauptmann sie stoppte und mit einer Sklavin in ihr Haus schickte sich auszuruhen. Den Rest der Nacht verbrachte der Hauptmann dann vor der Tür des Hauses Pinion und trat eine Menge Gras fest.

Am nächsten Morgen stellte der Hauptmann fest, dass er das Wache stehen nicht so wirklich gewöhnt ist und verzog sich erst mal in sein Haus um ordentlich auszuschlafen. Nach ein paar Ahn intensiven Schlafen schaute sich der Hauptmann wieder in der Stadt um und musste feststellen das die Bewohner obs der Wärme länger in den Häusern verweilen. Doch nach und nach tauchten sie dann doch wieder auf und sehr zum Bedauern dann auch der andere Attentäter. Also der, der sich das Zimmer genommen hatte. Georg verschwand mit dem in der Taverne und alle Versuche zu belauschen was die beiden da besprechen schlugen fehl.

Nun ja nicht so ganz, weil als die Besprechung vorbei war und sich die restlichen Bewohner ihren Kopf zerbrochen hatten, erklärte Georg was er versucht hatte. Leider nur versucht, denn der Plan den Attentäter anzuheuern und dafür zu erfahren welches Ziel er hat schlug fehl. Sehr ärgerlich aber nicht zu ändern. Noch viel ärgerlicher fand der Hauptmann, dass er mit seinen Plänen bezüglich der Sklavin Katy nicht weiter kommt. Nun gut, er hofft mal dass Georg das irgendwie gedeichselt bekommt. Ansonsten muss der Hauptmann wohl doch noch ins verhasste Kasra reisen.

Auch diese Nacht verbrachte der Hauptmann dann vor der Tür des Hauses der Sklavenhändlerin.